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Hohe Ringzahlen, niedrige Punktausbeute

Die Singoldschützen aus Großaitingen luden zum vorletzten Schießsonntag der Bayernliga an ihren Schießstand.

Doch diesen Sonntag erreichten die Staudheimer leider nicht ohne Probleme. Am Samstag holte den aktuell konstantesten Schützen der Winterlust-Riege ein schwere Grippe ein. Jürgen Herde musste sich krank melden.

Für ihn sprang Simone Haschner ein.

Die Winterlust-Schützen sollten es nun mit Maria Steinbach und den Gemütlichkeitschützen aus Mertingen zu tun bekommen.

Kampf Nr. 2 und 3 standen auf dem Programm. Das hieß, so gut wie keine Pause zwischen den Kämpfen. Gerade knapp 60 Minuten mussten genügen um sich zu regenerieren und etwas neue Energie zu tanken.

Simone wurde auf Platz 5 der Setzliste geführt und bekam es mit Jakob Wild zu tun. Beide schenkten sich nichts. In der ersten Serie lag der Steinbacher 4 Ringe vorne. Den Vorsprung hielt er noch in Serie 2. In Serie 3 egalisierte Simone allerdings den Vorsprung und legte sogar noch einen Ring drauf. In der letzten Serie legte ihr Gegner allerdings mit einem schnelleren Tempo 381 Ringe vor was Simone mit 379 nicht ganz halten konnte.

Auf Startplatz 4 hatte Stefan Lindel sich wieder etwas erholt. Er startete stark mit 2mal 98 Ringen und legte somit die Basis für seinen Erfolg. Mit 95 und nochmals 98 Ringen schloss er ab und gewann mit 389 zu 384 Ringen.

Martina Lindel, aufgerückt auf Platz 3, begann extrem konstant mit 3mal 97 Ringen. Damit lag sie vor der letzten Serie um einen Ring vorne. Ihr Gegner mobilisierte ungeahnte Kräfte und schloss mit 98 Ringe ab. Da konnte Martina knapp nicht mithalten. Sie unterlag schließlich um 4 Ringe gegen 388.

Jessica Preckel zeigte zum ersten mal in der Saison was wirklich in ihr steckt! Sie startete mit 99, 99 und 99 Ringen. Und als Sahnehäubchen legte sie eine Maximalserie nach. 100 Ringe! Somit schoss sie Tagesbestleistung. 397 Ringe. Ihr Gegner hatte nicht den Hauch einer Chance.

Sandra Specht auf Position 1 erwischte einen gebrauchten Tag. Im Nachhinein erkannte sie, dass die Hüftstellung nicht passte, und kämpfte sich durch die Serien. Schlussendlich unterlag sie mit 385 zu 387 Ringen.

So standen am Ende für die Staudheimer 1937 Ringe zu 1929 Ringe zu Buche. Im Punktvergleich unterlag man aber mit 2:3.

Kurz darauf ging es dann gleich weiter gegen den aktuell Tabellenzweiten, Gemütlichkeit Mertingen.

Anfänglich standen beide Mannschaften sich in nichts nach. Jede Position kämpfte Schuss für Schuss, Serie für Serie um die maximale Ausbeute. Doch am Ende ging sozusagen die Luft aus.

Simone kämpfte wacker gegen eine schlussendlich aber konstantere Gegnerin und unterlag mit 377 zu 382 Ringen. Stefan, einen Platz vor ihr, schoss relativ gleichmäßig. Etwas unter seiner Vormittagsleistung aber im Vergleich zu den letzten Wochen mit einer deutlichen Steigerung. Aber auch er hatte kein Glück. Seine Schießarbeit wurde nicht belohnt und er verlor um einen Ring gegen 385 Ringe seiner Gegnerin.

Auch Martina für Jürgen auf Position 3 aufgerückt erreichte in Serie 4 das Pech. Sie schoss 2, für sie nicht ganz erklärbare, Achten. Dies nutzte ihr Gegner und bezwang sie knapp mit 382 zu 379 Ringen.

Auch Jessica reihte sich in die Mannschaftsleistung nahtlos ein. Die knappen Zehner vom Vormittag waren jetzt sehr gute Neuner. Aber eben nur Neuner. Und da kam Jessi nicht über 387 hinaus. Die für sie schlagbaren 389 Ringe ihres Gegners waren an diesem Tag dann doch zu viel.

Einzig Sandra an 1 schaffte es mit einer Kraftanstrengung ihren Gegner mit 390 Ringen ins Stechen zu zwingen. Im ersten Schuss hatten dann beide eine 9,9. Doch im zweiten unterlag dann auch Sandra mit 8:9. Und somit mussten die Staudheimer eine 0:5 Niederlage hinnehmen.

Staudheim beweist bessere Nerven im Derby-Krimi

von Franz Lindel

Die Bayernliga-Teams mit dem Luftgewehr sind ins Wettkampf-Jahr 2019 gestartet. Zum Auftakt der Rückrunde stand für Winterlust Staudheim bei Gemütlichkeit Mertingen das Duell mit der BSG Offingen sowie das Lokalderby gegen Donauperle Bergheim auf dem Programm. Auch die Mertinger bekamen es mit Bergheim und Offingen I zu tun.

Gegen Offingen hatten die Winterlust-Schützen noch eine Rechnung offen. Im Hinkampf unterlag man knapp im Stechschuss mit 9:10 beziehungsweise 2:3. An Position fünf startete Martina Lindel durchwachsen – zwar relativ konstant mit 94, 96, 95 und 94 Ringen, aber auch etwas zu wenig für ihren Anspruch. Ihr Gegner hatte sehr mit den eigenen Nerven zu kämpfen, sodass sie den ersten Punkt mit 379:374 Ringen holte. Ihr Bruder Stefan kämpfte von Anfang an gegen Windmühlen. Sein Gegner erwischte einen „Sahnetag“. Letztlich unterlag der Staudheimer mit 379:387.

Jürgen Herde zeigte dagegen, was derzeit in ihm steckt. Nach den noch etwas zurückhaltenden Serien eins und zwei mit jeweils 96 Ringen drehte er am Ende auf und schloss mit zweimal 99 Ringen ab. Dagegen hatte seine Konkurrentin (380) keine Chance. Auf Platz zwei erwischte Jessica Preckel unterlag ganz knapp mit 387:388 Ringen. Nun entschied sich die Partie auf Rang eins. Sandra Specht und ihr Gegner schenkten sich nichts. Beide errangen 387 Ringen, womit es – wie schon im Hinkampf – zum Stechen um den Mannschaftssieg kam. Drei Stechschüsse lang bangten die Fans, ehe feststand, dass Specht mit 9:9, 10:10 und 9:10 das Nachsehen hatte. Somit war den Staudheimern die Revanche missglückt.

Nervenschlacht im Derby gegen Bergheim

Das „große Derby“ gegen Bergheim sollte ebenfalls eine richtige Nervenschlacht werden. Bei Specht war nach dem stressigen Vormittagskampf irgendwie die Luft raus. Gegen Sibille Gerstner musste sie mit 381:386 ihren Zähler abgeben. Besser lief es dagegen bei Preckel auf Position zwei. Sie bestätigte ihre Leistung vom Vormittag mit 387 Ringen gegen 384 ihrer Gegnerin. Herde kam nur punktuell in Schwung. Seine 385 Ringe reichten aber, da seine Kontrahentin die Derby-Anspannung schlechter kompensieren konnte und mit zwei Ringen unterlag.

Stefan Lindel erwischte einen rabenschwarzen Tag. Er verlor nochmals zwei Ringe im Vergleich zum Vormittag und schloss mit 377:381 Ringen ab. Martina Lindel auf „Fünf“ hatte sich gefangen. In Serie eins noch mit einem Ring im Rückstand, nahm Lindel mit 98 und 99 Ringen in Durchgang zwei und und drei der Bergheimerin den Wind aus den Segeln. Mit 386:380 Ringen bezwang sie Felbier klar und holte somit den entscheidenden Punkt für die Winterlust-Schützen.

Gemütlichkeit Mertingen wahrt den zweiten Tabellenrang

Für Mertingen stand als erster Gegner der Rückrunde die Donauperle Bergheim an der Feuerlinie. Die gut gelaunten Mertinger Schützen waren schon seit Tagen heiß auf diesen Wettkampf, wussten sie doch um ihre im Training guten Leistungen, die es nun abzurufen galt.

Trotz Schnee Chaos in Österreich stand der Vorarlberger Thomas Muxel auf seinem Stammplatz der Position eins. Seine Gegnerin musste sich zum Schluss des Wettkampfes jedoch der Klasse von Muxel beugen (393:387 Ringe). Alexander Straßer legte richtig los mit Serien von 100;99;99;98 ließ er seiner Gegnerin nicht den Hauch einer Chance. Das Endergebnis: 396:388 für den Sympathischen Schützen der seit letzter Saison von der HSG München nach Mertingen wechselte. In der Dreierpaarung kämpfte Katharina Hafner, diese musste sich knapp mit 385:386 Ringen beugen. Auf Position vier stand Verena Schröttle. Mit 382:380 Ringen konnte sie den Wettkampf für sich entscheiden. Maria Theresia Eckert setzte sich mit guten 382:379 Ringen durch. Somit waren weitere zwei Mannschaftspunkte für die Mertinger Mannschaft gesichert.

Der zweite Wettkampf am späten Nachmittag wurde gegen die Mannschaft aus Offingen ausgetragen. Die Startaufstellung bei Mertingen war dieselbe wie beim ersten Wettkampf. Muxel konnte sich mit 394:388 Ringen gegen Florian Ferner behaupten und holte seinen Einzelpunkt ohne Gefährdung. Straßer musste sich seiner sehr konstant schießenden Gegnerin mit 386:389 Ringen beugen. Ebenso erging es Hafner, sie hatte mit 387:390 Ringen das Nachsehen. Knapp unterlag auch Schröttle mit 379:380 Ringen.

Eckert hatte dagegen das Glück auf ihrer Seite. Die ersten beiden Zehner-Serien begann sie mit jeweils 90 Ringen, was nicht ausreichen würde gegen ihren Gegner. Doch Eckert kämpfte sich zäh Schuss um Schuss in den Wettkampf zurück mit den beiden letzten Serien von 97 und optimalen 100 Ringen konnte sie das Duell mit 377:376 Ringen knapp für sich entscheiden.Dennoch gingen die Mannschaftspunkte nach Offingen.

Tabelle Bayernliga

1. FSG Bund München III 33:17 16:4

2. Gemütlichkeit Mertingen 32:18 16:4

3. Winterlust Staudheim 26:24 10:10

4. HSG München I 25:25 10:10

5. BSG Offingen I 22:28 10:10

6. Singold. Großaitingen I 21:29 10:10

7. Donauperle Bergheim I 21:29 4:16

8. Maria Steinbach I 20:30 4:16

Bericht um 1. Wettkampftag Bayernliga Saison 18/19

Winterlustschützen mit Derby zum Auftakt

Angespannte Wettkämpfe zum Start der Bayernliga-Saison

Endlich war’s wieder soweit! Die ersten Wettkämpfe der neuen Bayernligasaison fanden am Wochenende statt.

Die Winterlust-Schützen waren zu Gast bei „Donauperle“ Bergheim. Gemeinsam mit „Gemütlichkeit“ Mertingen und „Maria“ Steinbach weihten sie die neu erbauten Schießräume der Bergheimer ein. Im Neubau am Sportplatz stehen Bergheim nun auch 10 modernste elektronische Stände zur Verfügung.

Im 1. Kampf stand dann auch gleich das Derby für die Schützen aus Staudheim auf dem Programm.

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