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Staudheim beweist bessere Nerven im Derby-Krimi

von Franz Lindel

Die Bayernliga-Teams mit dem Luftgewehr sind ins Wettkampf-Jahr 2019 gestartet. Zum Auftakt der Rückrunde stand für Winterlust Staudheim bei Gemütlichkeit Mertingen das Duell mit der BSG Offingen sowie das Lokalderby gegen Donauperle Bergheim auf dem Programm. Auch die Mertinger bekamen es mit Bergheim und Offingen I zu tun.

Gegen Offingen hatten die Winterlust-Schützen noch eine Rechnung offen. Im Hinkampf unterlag man knapp im Stechschuss mit 9:10 beziehungsweise 2:3. An Position fünf startete Martina Lindel durchwachsen – zwar relativ konstant mit 94, 96, 95 und 94 Ringen, aber auch etwas zu wenig für ihren Anspruch. Ihr Gegner hatte sehr mit den eigenen Nerven zu kämpfen, sodass sie den ersten Punkt mit 379:374 Ringen holte. Ihr Bruder Stefan kämpfte von Anfang an gegen Windmühlen. Sein Gegner erwischte einen „Sahnetag“. Letztlich unterlag der Staudheimer mit 379:387.

Jürgen Herde zeigte dagegen, was derzeit in ihm steckt. Nach den noch etwas zurückhaltenden Serien eins und zwei mit jeweils 96 Ringen drehte er am Ende auf und schloss mit zweimal 99 Ringen ab. Dagegen hatte seine Konkurrentin (380) keine Chance. Auf Platz zwei erwischte Jessica Preckel unterlag ganz knapp mit 387:388 Ringen. Nun entschied sich die Partie auf Rang eins. Sandra Specht und ihr Gegner schenkten sich nichts. Beide errangen 387 Ringen, womit es – wie schon im Hinkampf – zum Stechen um den Mannschaftssieg kam. Drei Stechschüsse lang bangten die Fans, ehe feststand, dass Specht mit 9:9, 10:10 und 9:10 das Nachsehen hatte. Somit war den Staudheimern die Revanche missglückt.

Nervenschlacht im Derby gegen Bergheim

Das „große Derby“ gegen Bergheim sollte ebenfalls eine richtige Nervenschlacht werden. Bei Specht war nach dem stressigen Vormittagskampf irgendwie die Luft raus. Gegen Sibille Gerstner musste sie mit 381:386 ihren Zähler abgeben. Besser lief es dagegen bei Preckel auf Position zwei. Sie bestätigte ihre Leistung vom Vormittag mit 387 Ringen gegen 384 ihrer Gegnerin. Herde kam nur punktuell in Schwung. Seine 385 Ringe reichten aber, da seine Kontrahentin die Derby-Anspannung schlechter kompensieren konnte und mit zwei Ringen unterlag.

Stefan Lindel erwischte einen rabenschwarzen Tag. Er verlor nochmals zwei Ringe im Vergleich zum Vormittag und schloss mit 377:381 Ringen ab. Martina Lindel auf „Fünf“ hatte sich gefangen. In Serie eins noch mit einem Ring im Rückstand, nahm Lindel mit 98 und 99 Ringen in Durchgang zwei und und drei der Bergheimerin den Wind aus den Segeln. Mit 386:380 Ringen bezwang sie Felbier klar und holte somit den entscheidenden Punkt für die Winterlust-Schützen.

Gemütlichkeit Mertingen wahrt den zweiten Tabellenrang

Für Mertingen stand als erster Gegner der Rückrunde die Donauperle Bergheim an der Feuerlinie. Die gut gelaunten Mertinger Schützen waren schon seit Tagen heiß auf diesen Wettkampf, wussten sie doch um ihre im Training guten Leistungen, die es nun abzurufen galt.

Trotz Schnee Chaos in Österreich stand der Vorarlberger Thomas Muxel auf seinem Stammplatz der Position eins. Seine Gegnerin musste sich zum Schluss des Wettkampfes jedoch der Klasse von Muxel beugen (393:387 Ringe). Alexander Straßer legte richtig los mit Serien von 100;99;99;98 ließ er seiner Gegnerin nicht den Hauch einer Chance. Das Endergebnis: 396:388 für den Sympathischen Schützen der seit letzter Saison von der HSG München nach Mertingen wechselte. In der Dreierpaarung kämpfte Katharina Hafner, diese musste sich knapp mit 385:386 Ringen beugen. Auf Position vier stand Verena Schröttle. Mit 382:380 Ringen konnte sie den Wettkampf für sich entscheiden. Maria Theresia Eckert setzte sich mit guten 382:379 Ringen durch. Somit waren weitere zwei Mannschaftspunkte für die Mertinger Mannschaft gesichert.

Der zweite Wettkampf am späten Nachmittag wurde gegen die Mannschaft aus Offingen ausgetragen. Die Startaufstellung bei Mertingen war dieselbe wie beim ersten Wettkampf. Muxel konnte sich mit 394:388 Ringen gegen Florian Ferner behaupten und holte seinen Einzelpunkt ohne Gefährdung. Straßer musste sich seiner sehr konstant schießenden Gegnerin mit 386:389 Ringen beugen. Ebenso erging es Hafner, sie hatte mit 387:390 Ringen das Nachsehen. Knapp unterlag auch Schröttle mit 379:380 Ringen.

Eckert hatte dagegen das Glück auf ihrer Seite. Die ersten beiden Zehner-Serien begann sie mit jeweils 90 Ringen, was nicht ausreichen würde gegen ihren Gegner. Doch Eckert kämpfte sich zäh Schuss um Schuss in den Wettkampf zurück mit den beiden letzten Serien von 97 und optimalen 100 Ringen konnte sie das Duell mit 377:376 Ringen knapp für sich entscheiden.Dennoch gingen die Mannschaftspunkte nach Offingen.

Tabelle Bayernliga

1. FSG Bund München III 33:17 16:4

2. Gemütlichkeit Mertingen 32:18 16:4

3. Winterlust Staudheim 26:24 10:10

4. HSG München I 25:25 10:10

5. BSG Offingen I 22:28 10:10

6. Singold. Großaitingen I 21:29 10:10

7. Donauperle Bergheim I 21:29 4:16

8. Maria Steinbach I 20:30 4:16

Bericht 3. Wettkampftag

Staudheims beschwerlicher Weg

Wettkämpfe am 3. Tag gestalten sich schwierig und zehren an den Kräften

Den Anfahrtsweg waren die Schützen aus Staudheim schon gewohnt. Am 3. Wettkampftag in der Bayerliga Südwest ging es für die Schützen um Stefan Lindel erneut nach Maria Steinbach bei Memmingen.

Auf dem Arbeitszettel der Staudheimer standen an diesem Tag der Tabellenführer aus München und die Gastgeber „Maria Steinbach“.

Hoch motiviert gingen die Winterlust-Schützen in die erste Begegnung gegen den Bund aus München. Sehr gute Trainingseinheiten in letzter Zeit ließ einiges erwarten.

Martina Lindel hat vor kurzem ihren äußeren Anschlag umgebaut. Von daher wird selbiger gerade in den Trainingseinheiten und Wettkämpfen noch gefestigt. Und der Umbau hat sich gelohnt!

Mit 386 Ringen schoss Martina ein

Ergebnis, mit dem sie auch zufrieden war. Leider musste sie sich trotzdem ihrem Gegner um einen Ring mit 387 geschlagen geben.

Stefan, eine Position vor ihr, erwischte einen rabenschwarzen Wettkampf. Mit 372 Ringen hatte er auch gegen seine schwächelnde Gegnerin Veronika Soyer mit 380 Ringen keine Chance.

Jürgen Herde auf Position 3 hatte ebenfalls enorme Anfangsschwierigkeiten. Mit 95 und 94 Ringen kämpfte er sich durch die Serien. Als er mit 98, 98 ausschoss sah man zwar einen Aufwärtstrend aber zufrieden war er nicht. Gegen starke 392 Ringe seines Gegners hatte auch er somit keine Chance auf Sieg.

Genau umgekehrt machte es seine Mannschaftkollegin Jessica Preckel auf Setzplatz 2. Sie begann mit 97 und absoluten 100 Ringen. Soweit, so gut! Doch danach fiel irgendwie der Schalter an der falschen Stelle. Sie beendete mit 94 und 95 für sie nicht zufrieden stellend. Ihre gesamten 386 Ringe genügten auch hier nicht gegen wiederum starke 391 ihrer Gegnerin.

Nur Sandra Specht auf Pos. 1 beendete ihren Kampf mit positivem Ausgang. Sie holte mit 392 Ringen ihr Maximum an diesem Vormittag. Und ihre Mühe wurde belohnt. Ihre Gegnerin legte sich mit 391 um einen Ring darunter. Insgesamt holte somit Staudheim nur den Ehrenpunkt und verlor mit 4:1.

Enttäuscht, da man sich heute unerklärlich schwer getan hatte, gingen die Staudheimer in die Pause und Analyse. Mögliche Gründe wurden besprochen und neue Energie für den 2. Wettkampf getankt.

Wieder am Stand war für die Winterl

ust-Schützen klar wer diese Partie nun gewinnen wird.

Und die Schützen gingen ambitioniert und mutig ans Werk.

Aber auch der Gastgeber zeigte sich mit breiter Brust. Kein Vergleich zum schwachen Auftritt der Steinbacher vom Vormittag. An 3 von 5 Positionen schossen die Steinbacher nun persönlichen Saisonrekord!

Sandra erwischte einen nicht ganz so guten Wettkampf wie zuvor. Mit 97,98,97,97 war ihr Ergebnis zwar ordentlich aber gegen die persönliche Bestleistung Nr. 1 von ihrer Gegnerin mit 392 war nichts zu holen. 1:0.

Jessica drehte dieses Mal die Reihenfolge um und begann durchwachsen mit 95,96. Doch sie ließ sich nicht unterkriegen. Mit 98,98 beendete sie wie vormittags und mit gesamt 387 Ringen. Leider war ihre Gegnerin an diesem Nachmittag quasi unschlagbar. Nach 39 Schuss hatte selbige nur 2 Fehler zu Buche stehen. Da konnte selbst die abschließende 7,9 am hervorragenden Ergebnis von 395 nur wenig schmälern. Bestleistung Nr. 2 und somit 2:0 für Steinbach.

Die Konstanz in Person war Martina an diesem Tag. Aber auch sie startete mit 94 Ringen etwas schwächer. Aber sehr routiniert schoss sie konzentriert weiter und steigerte sich von Schuss zu Schuss. Schlussendlich standen wieder gesamt 386 Ringe zu Buche. Martina holte für Staudheim auf. 2:1.

Auch ihr Bruder Stefan schien erkannt zu haben was vormittags falsch lief. Er kämpfte sich nach schwachem Start mit 92 Ringen zurück und holte mit 98,96 und 96 Ringen den Ausgleich für Winterlust. 2:2.

Somit entschied sich die Partie auf Position 3.

Und da machte es Jürgen spannend. Vor der letzten Serie lag er noch 2 Ringe vor seiner Gegnerin. Kämpfte sich bis zum viert letzten Schuss sogar auf 3 Ringe Vorsprung. Und dann rutschte ihm eine 8 raus.

Das hieß: 3 Zehner zum Sieg!

Und Jürgen zeigte keine Nerven! Äußerst souverän und konzentriert schoss er 10-10-10! Und holte somit unter großem Jubel seiner Mitschützen den Mannschaftssieg nach Staudheim.

Nun geht’s in eine 4 Wochen Pause bevor am 02. Dezember der Heimkampf der Winterlust-Schützen ansteht.

Bericht RWK in Steinbach

Staudheim tritt Reise nach Steinbach an

Mit 2:2 Punkten gilt es nun gegen ehemalige Bundesligisten zu bestehen

Der 2. Wettkampftag führte die Winterlust-Schützen nach Maria Steinbach bei Memmingen.

Als Gegner standen keine Unbekannten auf dem Plan. Mit der HSG München und den Singoldschützen Großaitingen mussten die Schützen um Stefan Lindel gegen 2 ehemalige Bundesligavereine ran. Großaitingen in der letzten Saison abgestiegen und die HSG im Jahr davor.

Doch davon ließen sich die Staudheimer nicht beeindrucken. Der Bekanntheitsgrad hieß auch, dass sie wussten auf was man sich einstellen musste.

Vormittags startete man gegen die Rivalen aus München.

An der verdient erkämpften Position 1 startete diesmal der Routinier in den Staudheimer Reihen, Jürgen Herde. Er bekam es mit dem Auslandszukauf von München zu tun; Urska Kuharic.

Gegen Uhrwerk geschossen

Selbige Schützin hatte in den ersten beiden Partien jeweils 398 geschossen. Somit war eine äußerst schwere Partie für Jürgen zu erwarten. Und diese stellte sich auch ein. Kuharic schoss wie ein Uhrwerk und legte zum 3. Mal in Folge 398 hin. Da hatte Jürgen an diesem Tag keine Chance. Er gab seinen Punkt mit 385 Ringen ab.

Auf Platz 2 geschoben haderte Staudheims Neuzugang Jessica Preckel. Sie lieferte sich mit ihrem Gegner ein ausgeglichenes Match. Beide starteten mit 96 und 98 Ringen. In der 3. Serie zog der Münchener mit 97 um 2 Ringe davon. Die Aufholjagd von Jessica mit 99 Ringen am Ende konnte dann aber durch ihren Gegner noch pariert werden. Er beendete mit 98 Ringen und Jessica verlor mit 388 zu 389 Ringen.

Mit ganz neuer Perspektive stand Sandra Specht auf Position 3. Sie schoss dieses Mal recht zügig ihr Programm. Riskierte auch mal was, zugunsten des schnellen Rhythmus, und wurde am Ende belohnt. Mit gesamt 391 Ringen deklassierte sie ihren Gegner um 15 Ringe und holte den ersten Punkt nach Staudheim.

Auf den Plätzen 4 und 5 kämpften die Geschwister Martina und Stefan Lindel um die Punkte. Martina gelang es die Devise „gegnerorientiert“ umzusetzen. Sie holte sich mühevoll mit 372 zu 365 den 2. Punkt für Staudheim. Stefan dagegen wurde für seine Mühen nicht belohnt. Mit 385 zu 383 musste er seinen Punkt in München lassen.

Somit war die Niederlage besiegelt; 2:3.

Nachmittags standen nun die Singoldschützen als Gegner am Stand.

Jürgen auf Platz 1 steigerte sich auf 386 Ringe. Mit seinen Serien von 97-95-98-96 war er allerdings nicht ganz zufrieden. Kleinere Unachtsamkeiten verhinderten mehr. Gegen eine wiederum außergewöhnlich gut schießende Gegnerin mit 394 Ringen hatte er somit kein Glück.

Direkt hinter ihm steigerte sich auch Jessica im Nachmittagskampf. Ihr gelang ein Sprung von 3 Ringen auf gesamt 391 Ringe. Gegen diese recht souveräne Vorstellung hatte ihr Gegner in keiner seiner 4 Serien ein Chance und verlor mit 384 Ringen.

Sandra ging den Wettkampf wie den Kampf zuvor an. Doch diesmal war das Risiko das sie ging anscheinend ein klein bisschen zu hoch. In den ersten beiden Serien kam Sandra nur auf 96 Ringe. Nach Standauflösung und Besprechung mit dem Trainer fing sie sich aber wieder und beendete mit 99 und 98 Ringen ihren Wettkampf mit guten 389 Ringen. Ihr Gegner konnte in Serie 1 und 2 noch mithalten. Aber gegen nur 3 Fehlschüsse von Sandra in Serie 3 und 4 brachen am Ende die Nerven des Großaitingers. Er beendete mit 97 und 92 Ringen seine Partie. Punkt für Staudheim.

Nerven im Stechschuss

Stefan an Position 4 kämpfte wie die letzten Wochen mit Puls auf der Waffe. Puls sehen heißt, man steht eigentlich ruhig im Anschlag und sieht den Waffenlauf im Rhythmus des eigenen Pulses schwingen. Ursache unbekannt. Fazit: nervig.

Bis dato hatte er noch keine Lösung für das Problem und so zeigten sich auch seine Serien sehr schwankend. 94-97-98-95. Mit gesamt 384 Ringen ergatterte er aber ein Stechen mit seinem Kontrahenten Florian Drexel.

Martina an Platz 5 erholte sich vom Vormittagskampf. Sie schoss mit 381 Ringen ein Ergebnis auf dem man wieder aufbauen kann.

Auch sie holte gegen die 369 Ringe ihres Gegners ihren Einzelpunkt.

Nach Wettkampfende musste Partie 4 nochmals an den Stand um ihren Einzelpunkt untereinander auszumachen. Bei Stechschuss 1 konnten beide noch mit einer 10 aufwarten. Aber schon beim 2. Schuss setzte Stefan seinen Gegner mit einem extrem schnell ausgeführten Stechschuss unter Druck. Die Nerven lagen blank. Sein Gegner schoss eine 7 und Stefan gewinnt den Punkt für Staudheim.

Staudheim gewinnt somit 4:1.

Bericht um 1. Wettkampftag Bayernliga Saison 18/19

Winterlustschützen mit Derby zum Auftakt

Angespannte Wettkämpfe zum Start der Bayernliga-Saison

Endlich war’s wieder soweit! Die ersten Wettkämpfe der neuen Bayernligasaison fanden am Wochenende statt.

Die Winterlust-Schützen waren zu Gast bei „Donauperle“ Bergheim. Gemeinsam mit „Gemütlichkeit“ Mertingen und „Maria“ Steinbach weihten sie die neu erbauten Schießräume der Bergheimer ein. Im Neubau am Sportplatz stehen Bergheim nun auch 10 modernste elektronische Stände zur Verfügung.

Im 1. Kampf stand dann auch gleich das Derby für die Schützen aus Staudheim auf dem Programm.

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