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Hohe Ringzahlen, niedrige Punktausbeute

Die Singoldschützen aus Großaitingen luden zum vorletzten Schießsonntag der Bayernliga an ihren Schießstand.

Doch diesen Sonntag erreichten die Staudheimer leider nicht ohne Probleme. Am Samstag holte den aktuell konstantesten Schützen der Winterlust-Riege ein schwere Grippe ein. Jürgen Herde musste sich krank melden.

Für ihn sprang Simone Haschner ein.

Die Winterlust-Schützen sollten es nun mit Maria Steinbach und den Gemütlichkeitschützen aus Mertingen zu tun bekommen.

Kampf Nr. 2 und 3 standen auf dem Programm. Das hieß, so gut wie keine Pause zwischen den Kämpfen. Gerade knapp 60 Minuten mussten genügen um sich zu regenerieren und etwas neue Energie zu tanken.

Simone wurde auf Platz 5 der Setzliste geführt und bekam es mit Jakob Wild zu tun. Beide schenkten sich nichts. In der ersten Serie lag der Steinbacher 4 Ringe vorne. Den Vorsprung hielt er noch in Serie 2. In Serie 3 egalisierte Simone allerdings den Vorsprung und legte sogar noch einen Ring drauf. In der letzten Serie legte ihr Gegner allerdings mit einem schnelleren Tempo 381 Ringe vor was Simone mit 379 nicht ganz halten konnte.

Auf Startplatz 4 hatte Stefan Lindel sich wieder etwas erholt. Er startete stark mit 2mal 98 Ringen und legte somit die Basis für seinen Erfolg. Mit 95 und nochmals 98 Ringen schloss er ab und gewann mit 389 zu 384 Ringen.

Martina Lindel, aufgerückt auf Platz 3, begann extrem konstant mit 3mal 97 Ringen. Damit lag sie vor der letzten Serie um einen Ring vorne. Ihr Gegner mobilisierte ungeahnte Kräfte und schloss mit 98 Ringe ab. Da konnte Martina knapp nicht mithalten. Sie unterlag schließlich um 4 Ringe gegen 388.

Jessica Preckel zeigte zum ersten mal in der Saison was wirklich in ihr steckt! Sie startete mit 99, 99 und 99 Ringen. Und als Sahnehäubchen legte sie eine Maximalserie nach. 100 Ringe! Somit schoss sie Tagesbestleistung. 397 Ringe. Ihr Gegner hatte nicht den Hauch einer Chance.

Sandra Specht auf Position 1 erwischte einen gebrauchten Tag. Im Nachhinein erkannte sie, dass die Hüftstellung nicht passte, und kämpfte sich durch die Serien. Schlussendlich unterlag sie mit 385 zu 387 Ringen.

So standen am Ende für die Staudheimer 1937 Ringe zu 1929 Ringe zu Buche. Im Punktvergleich unterlag man aber mit 2:3.

Kurz darauf ging es dann gleich weiter gegen den aktuell Tabellenzweiten, Gemütlichkeit Mertingen.

Anfänglich standen beide Mannschaften sich in nichts nach. Jede Position kämpfte Schuss für Schuss, Serie für Serie um die maximale Ausbeute. Doch am Ende ging sozusagen die Luft aus.

Simone kämpfte wacker gegen eine schlussendlich aber konstantere Gegnerin und unterlag mit 377 zu 382 Ringen. Stefan, einen Platz vor ihr, schoss relativ gleichmäßig. Etwas unter seiner Vormittagsleistung aber im Vergleich zu den letzten Wochen mit einer deutlichen Steigerung. Aber auch er hatte kein Glück. Seine Schießarbeit wurde nicht belohnt und er verlor um einen Ring gegen 385 Ringe seiner Gegnerin.

Auch Martina für Jürgen auf Position 3 aufgerückt erreichte in Serie 4 das Pech. Sie schoss 2, für sie nicht ganz erklärbare, Achten. Dies nutzte ihr Gegner und bezwang sie knapp mit 382 zu 379 Ringen.

Auch Jessica reihte sich in die Mannschaftsleistung nahtlos ein. Die knappen Zehner vom Vormittag waren jetzt sehr gute Neuner. Aber eben nur Neuner. Und da kam Jessi nicht über 387 hinaus. Die für sie schlagbaren 389 Ringe ihres Gegners waren an diesem Tag dann doch zu viel.

Einzig Sandra an 1 schaffte es mit einer Kraftanstrengung ihren Gegner mit 390 Ringen ins Stechen zu zwingen. Im ersten Schuss hatten dann beide eine 9,9. Doch im zweiten unterlag dann auch Sandra mit 8:9. Und somit mussten die Staudheimer eine 0:5 Niederlage hinnehmen.

Neue Trainingsanzüge für die Winterlust-Schützen

Staudheim –  Die Schützen von Winterlust Staudheim freuen sich über ein weiteres Engagement ihres Sponsors Firma Fenster & Türen Frey aus Burgheim.
Firmenchef Josef Frey übergab den Vorständen Gottfried Lehmeier und Gerhard Lindel die neuen Trainingsanzüge im Rahmen des Heimkampfes der 1. Mannschaft der Bayernliga Süd/West.



Die Vorstandschaft und die Vereinsmitglieder bedanken sich bei der Firma Frey und freuen sich schon auf den Beginn der Rückrunde.

Staudheim beweist bessere Nerven im Derby-Krimi

von Franz Lindel

Die Bayernliga-Teams mit dem Luftgewehr sind ins Wettkampf-Jahr 2019 gestartet. Zum Auftakt der Rückrunde stand für Winterlust Staudheim bei Gemütlichkeit Mertingen das Duell mit der BSG Offingen sowie das Lokalderby gegen Donauperle Bergheim auf dem Programm. Auch die Mertinger bekamen es mit Bergheim und Offingen I zu tun.

Gegen Offingen hatten die Winterlust-Schützen noch eine Rechnung offen. Im Hinkampf unterlag man knapp im Stechschuss mit 9:10 beziehungsweise 2:3. An Position fünf startete Martina Lindel durchwachsen – zwar relativ konstant mit 94, 96, 95 und 94 Ringen, aber auch etwas zu wenig für ihren Anspruch. Ihr Gegner hatte sehr mit den eigenen Nerven zu kämpfen, sodass sie den ersten Punkt mit 379:374 Ringen holte. Ihr Bruder Stefan kämpfte von Anfang an gegen Windmühlen. Sein Gegner erwischte einen „Sahnetag“. Letztlich unterlag der Staudheimer mit 379:387.

Jürgen Herde zeigte dagegen, was derzeit in ihm steckt. Nach den noch etwas zurückhaltenden Serien eins und zwei mit jeweils 96 Ringen drehte er am Ende auf und schloss mit zweimal 99 Ringen ab. Dagegen hatte seine Konkurrentin (380) keine Chance. Auf Platz zwei erwischte Jessica Preckel unterlag ganz knapp mit 387:388 Ringen. Nun entschied sich die Partie auf Rang eins. Sandra Specht und ihr Gegner schenkten sich nichts. Beide errangen 387 Ringen, womit es – wie schon im Hinkampf – zum Stechen um den Mannschaftssieg kam. Drei Stechschüsse lang bangten die Fans, ehe feststand, dass Specht mit 9:9, 10:10 und 9:10 das Nachsehen hatte. Somit war den Staudheimern die Revanche missglückt.

Nervenschlacht im Derby gegen Bergheim

Das „große Derby“ gegen Bergheim sollte ebenfalls eine richtige Nervenschlacht werden. Bei Specht war nach dem stressigen Vormittagskampf irgendwie die Luft raus. Gegen Sibille Gerstner musste sie mit 381:386 ihren Zähler abgeben. Besser lief es dagegen bei Preckel auf Position zwei. Sie bestätigte ihre Leistung vom Vormittag mit 387 Ringen gegen 384 ihrer Gegnerin. Herde kam nur punktuell in Schwung. Seine 385 Ringe reichten aber, da seine Kontrahentin die Derby-Anspannung schlechter kompensieren konnte und mit zwei Ringen unterlag.

Stefan Lindel erwischte einen rabenschwarzen Tag. Er verlor nochmals zwei Ringe im Vergleich zum Vormittag und schloss mit 377:381 Ringen ab. Martina Lindel auf „Fünf“ hatte sich gefangen. In Serie eins noch mit einem Ring im Rückstand, nahm Lindel mit 98 und 99 Ringen in Durchgang zwei und und drei der Bergheimerin den Wind aus den Segeln. Mit 386:380 Ringen bezwang sie Felbier klar und holte somit den entscheidenden Punkt für die Winterlust-Schützen.

Gemütlichkeit Mertingen wahrt den zweiten Tabellenrang

Für Mertingen stand als erster Gegner der Rückrunde die Donauperle Bergheim an der Feuerlinie. Die gut gelaunten Mertinger Schützen waren schon seit Tagen heiß auf diesen Wettkampf, wussten sie doch um ihre im Training guten Leistungen, die es nun abzurufen galt.

Trotz Schnee Chaos in Österreich stand der Vorarlberger Thomas Muxel auf seinem Stammplatz der Position eins. Seine Gegnerin musste sich zum Schluss des Wettkampfes jedoch der Klasse von Muxel beugen (393:387 Ringe). Alexander Straßer legte richtig los mit Serien von 100;99;99;98 ließ er seiner Gegnerin nicht den Hauch einer Chance. Das Endergebnis: 396:388 für den Sympathischen Schützen der seit letzter Saison von der HSG München nach Mertingen wechselte. In der Dreierpaarung kämpfte Katharina Hafner, diese musste sich knapp mit 385:386 Ringen beugen. Auf Position vier stand Verena Schröttle. Mit 382:380 Ringen konnte sie den Wettkampf für sich entscheiden. Maria Theresia Eckert setzte sich mit guten 382:379 Ringen durch. Somit waren weitere zwei Mannschaftspunkte für die Mertinger Mannschaft gesichert.

Der zweite Wettkampf am späten Nachmittag wurde gegen die Mannschaft aus Offingen ausgetragen. Die Startaufstellung bei Mertingen war dieselbe wie beim ersten Wettkampf. Muxel konnte sich mit 394:388 Ringen gegen Florian Ferner behaupten und holte seinen Einzelpunkt ohne Gefährdung. Straßer musste sich seiner sehr konstant schießenden Gegnerin mit 386:389 Ringen beugen. Ebenso erging es Hafner, sie hatte mit 387:390 Ringen das Nachsehen. Knapp unterlag auch Schröttle mit 379:380 Ringen.

Eckert hatte dagegen das Glück auf ihrer Seite. Die ersten beiden Zehner-Serien begann sie mit jeweils 90 Ringen, was nicht ausreichen würde gegen ihren Gegner. Doch Eckert kämpfte sich zäh Schuss um Schuss in den Wettkampf zurück mit den beiden letzten Serien von 97 und optimalen 100 Ringen konnte sie das Duell mit 377:376 Ringen knapp für sich entscheiden.Dennoch gingen die Mannschaftspunkte nach Offingen.

Tabelle Bayernliga

1. FSG Bund München III 33:17 16:4

2. Gemütlichkeit Mertingen 32:18 16:4

3. Winterlust Staudheim 26:24 10:10

4. HSG München I 25:25 10:10

5. BSG Offingen I 22:28 10:10

6. Singold. Großaitingen I 21:29 10:10

7. Donauperle Bergheim I 21:29 4:16

8. Maria Steinbach I 20:30 4:16

Sebastian Genath regiert in Staudheim


Groß war auch in diesem Jahr die Beteiligung der traditionellen Königsfeier der Winterlust-Schützen in Staudheim. Neben den Siegerehrungen des Weihnachtspreisschießens, der Weihnachtsscheibe und der Vereinsmeisterschaften stand die Krönung der Schützenkönige sowie einige Ehrungen auf dem Programm.


Weihnachtspreisschießen:

Wie schon in den Vorjahren, wurde bei der Verleihung der Sachpreise zwischen aktiven und passiven Teilnehmern in der Schützenklasse unterschieden. Jessica Preckel sicherte sich mit 17 Punkten den ersten Platz des traditionellen Preisschießens, gefolgt von Christian Schlupf (Passiv) mit 29 Punkten. Den dritten bzw. vierten Platz erreichte Stefan Lindel mit 22 Punkten bzw. Dominik Schimak (Passiv) mit 101Punkten. Den ersten Platz in der Jugendklassebelegte Laura Neubauer mit 125 Punkten. Zweiter wurde Timon Federle mit 128 Punkten vor Fabian Lindel mit 133 Punkten.


Weihnachtsscheibe:

Nicole Weiss, die letztjährige Gewinnerin, stiftete die Weihnachtsscheibe und übergab diese an den diesjährigen Sieger Robert Lindel, der sich mit einem 25 Teiler durchsetzte.
Vereinsmeisterschaften:In der Schülerklasse erzielt Laura Neubauer 170 Ringe und sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von Fabian Lindel mit 163 Ringen und Antonia Genath (162 Ringe). Beider internen Meisterschaft holte sich Sebastian Genathin der Jugendklasse den Titel mit 371 Ringen. Christian Genatherreichte mit 360 Ringen den zweiten Platz und Regina Mair wurde mit 356 Ringen Dritte.In der Schützenklassekonnte sich Jessica Preckel mit hervorragenden 397Zählern an die Spitze schießen.Stefan Lindellandete mit 385 Ringen auf Platz zwei vor seiner Schwester Martina Lindel mit 382 Ringen. Auch in der Seniorenklasse wurden die Vereinsmeister geehrt. Mit 358 Ringenwurde Gerhard LindelErster. Zweiterwurde Gottfried Lehmeier mit 348 Ringen.Bei den Luftpistolenschützen gewann Gottfried Lehmeier mit 362 Ringen vor Robert Lindel mit 350 Ringen. Den dritten Rang belegte Gerhard Lindel mit 340 Ringen.


Schützenkönig:

Mit viel Spannung wurde die Proklamation der Schützenkönige erwartet. In der Schützenklasse hat dieses Jahr Sebastian Genathmit einem 155 Teiler das beste Blattl geschossen und somit die Königswürde übernommen. Vizekönig ist Robert Lehmeier (249 Teiler).Jugendkönig 2019 istRegina Mair mit einem 295 Teiler. Als ihrStellvertretersetzte sich Christian Karmann mit einem 342 Teiler durch.

Sebastian Genath, Regina Mair


Ehrungen:

Eine Ehrung für 100 geleistete Rundenwettkämpfe erhielt Christian Lehmeier. Peter Schütz und Thomas Haschner gingen bereits 300 Mal für die Winterlust an den Schießstand. Die Vorstandschaft würdigte auch Thomas Schütz und Gerhard Lindel für 400 Wettkämpfe. Der 1. Gauschützenmeister Alois Helfer ehrte langjährige Mitglieder des Vereins. Franz Zinsinger, Josef Schmid und Georg Lehmeier gehören bereits seit 50 Jahren zu den Winterlustschützen. Für die ihre 60-jährige Mitgliedschaft wurden Alfred Hegenauer sen. und Josef Lindel ausgezeichnet.

Bericht 3. Wettkampftag

Staudheims beschwerlicher Weg

Wettkämpfe am 3. Tag gestalten sich schwierig und zehren an den Kräften

Den Anfahrtsweg waren die Schützen aus Staudheim schon gewohnt. Am 3. Wettkampftag in der Bayerliga Südwest ging es für die Schützen um Stefan Lindel erneut nach Maria Steinbach bei Memmingen.

Auf dem Arbeitszettel der Staudheimer standen an diesem Tag der Tabellenführer aus München und die Gastgeber „Maria Steinbach“.

Hoch motiviert gingen die Winterlust-Schützen in die erste Begegnung gegen den Bund aus München. Sehr gute Trainingseinheiten in letzter Zeit ließ einiges erwarten.

Martina Lindel hat vor kurzem ihren äußeren Anschlag umgebaut. Von daher wird selbiger gerade in den Trainingseinheiten und Wettkämpfen noch gefestigt. Und der Umbau hat sich gelohnt!

Mit 386 Ringen schoss Martina ein

Ergebnis, mit dem sie auch zufrieden war. Leider musste sie sich trotzdem ihrem Gegner um einen Ring mit 387 geschlagen geben.

Stefan, eine Position vor ihr, erwischte einen rabenschwarzen Wettkampf. Mit 372 Ringen hatte er auch gegen seine schwächelnde Gegnerin Veronika Soyer mit 380 Ringen keine Chance.

Jürgen Herde auf Position 3 hatte ebenfalls enorme Anfangsschwierigkeiten. Mit 95 und 94 Ringen kämpfte er sich durch die Serien. Als er mit 98, 98 ausschoss sah man zwar einen Aufwärtstrend aber zufrieden war er nicht. Gegen starke 392 Ringe seines Gegners hatte auch er somit keine Chance auf Sieg.

Genau umgekehrt machte es seine Mannschaftkollegin Jessica Preckel auf Setzplatz 2. Sie begann mit 97 und absoluten 100 Ringen. Soweit, so gut! Doch danach fiel irgendwie der Schalter an der falschen Stelle. Sie beendete mit 94 und 95 für sie nicht zufrieden stellend. Ihre gesamten 386 Ringe genügten auch hier nicht gegen wiederum starke 391 ihrer Gegnerin.

Nur Sandra Specht auf Pos. 1 beendete ihren Kampf mit positivem Ausgang. Sie holte mit 392 Ringen ihr Maximum an diesem Vormittag. Und ihre Mühe wurde belohnt. Ihre Gegnerin legte sich mit 391 um einen Ring darunter. Insgesamt holte somit Staudheim nur den Ehrenpunkt und verlor mit 4:1.

Enttäuscht, da man sich heute unerklärlich schwer getan hatte, gingen die Staudheimer in die Pause und Analyse. Mögliche Gründe wurden besprochen und neue Energie für den 2. Wettkampf getankt.

Wieder am Stand war für die Winterl

ust-Schützen klar wer diese Partie nun gewinnen wird.

Und die Schützen gingen ambitioniert und mutig ans Werk.

Aber auch der Gastgeber zeigte sich mit breiter Brust. Kein Vergleich zum schwachen Auftritt der Steinbacher vom Vormittag. An 3 von 5 Positionen schossen die Steinbacher nun persönlichen Saisonrekord!

Sandra erwischte einen nicht ganz so guten Wettkampf wie zuvor. Mit 97,98,97,97 war ihr Ergebnis zwar ordentlich aber gegen die persönliche Bestleistung Nr. 1 von ihrer Gegnerin mit 392 war nichts zu holen. 1:0.

Jessica drehte dieses Mal die Reihenfolge um und begann durchwachsen mit 95,96. Doch sie ließ sich nicht unterkriegen. Mit 98,98 beendete sie wie vormittags und mit gesamt 387 Ringen. Leider war ihre Gegnerin an diesem Nachmittag quasi unschlagbar. Nach 39 Schuss hatte selbige nur 2 Fehler zu Buche stehen. Da konnte selbst die abschließende 7,9 am hervorragenden Ergebnis von 395 nur wenig schmälern. Bestleistung Nr. 2 und somit 2:0 für Steinbach.

Die Konstanz in Person war Martina an diesem Tag. Aber auch sie startete mit 94 Ringen etwas schwächer. Aber sehr routiniert schoss sie konzentriert weiter und steigerte sich von Schuss zu Schuss. Schlussendlich standen wieder gesamt 386 Ringe zu Buche. Martina holte für Staudheim auf. 2:1.

Auch ihr Bruder Stefan schien erkannt zu haben was vormittags falsch lief. Er kämpfte sich nach schwachem Start mit 92 Ringen zurück und holte mit 98,96 und 96 Ringen den Ausgleich für Winterlust. 2:2.

Somit entschied sich die Partie auf Position 3.

Und da machte es Jürgen spannend. Vor der letzten Serie lag er noch 2 Ringe vor seiner Gegnerin. Kämpfte sich bis zum viert letzten Schuss sogar auf 3 Ringe Vorsprung. Und dann rutschte ihm eine 8 raus.

Das hieß: 3 Zehner zum Sieg!

Und Jürgen zeigte keine Nerven! Äußerst souverän und konzentriert schoss er 10-10-10! Und holte somit unter großem Jubel seiner Mitschützen den Mannschaftssieg nach Staudheim.

Nun geht’s in eine 4 Wochen Pause bevor am 02. Dezember der Heimkampf der Winterlust-Schützen ansteht.

Bericht RWK in Steinbach

Staudheim tritt Reise nach Steinbach an

Mit 2:2 Punkten gilt es nun gegen ehemalige Bundesligisten zu bestehen

Der 2. Wettkampftag führte die Winterlust-Schützen nach Maria Steinbach bei Memmingen.

Als Gegner standen keine Unbekannten auf dem Plan. Mit der HSG München und den Singoldschützen Großaitingen mussten die Schützen um Stefan Lindel gegen 2 ehemalige Bundesligavereine ran. Großaitingen in der letzten Saison abgestiegen und die HSG im Jahr davor.

Doch davon ließen sich die Staudheimer nicht beeindrucken. Der Bekanntheitsgrad hieß auch, dass sie wussten auf was man sich einstellen musste.

Vormittags startete man gegen die Rivalen aus München.

An der verdient erkämpften Position 1 startete diesmal der Routinier in den Staudheimer Reihen, Jürgen Herde. Er bekam es mit dem Auslandszukauf von München zu tun; Urska Kuharic.

Gegen Uhrwerk geschossen

Selbige Schützin hatte in den ersten beiden Partien jeweils 398 geschossen. Somit war eine äußerst schwere Partie für Jürgen zu erwarten. Und diese stellte sich auch ein. Kuharic schoss wie ein Uhrwerk und legte zum 3. Mal in Folge 398 hin. Da hatte Jürgen an diesem Tag keine Chance. Er gab seinen Punkt mit 385 Ringen ab.

Auf Platz 2 geschoben haderte Staudheims Neuzugang Jessica Preckel. Sie lieferte sich mit ihrem Gegner ein ausgeglichenes Match. Beide starteten mit 96 und 98 Ringen. In der 3. Serie zog der Münchener mit 97 um 2 Ringe davon. Die Aufholjagd von Jessica mit 99 Ringen am Ende konnte dann aber durch ihren Gegner noch pariert werden. Er beendete mit 98 Ringen und Jessica verlor mit 388 zu 389 Ringen.

Mit ganz neuer Perspektive stand Sandra Specht auf Position 3. Sie schoss dieses Mal recht zügig ihr Programm. Riskierte auch mal was, zugunsten des schnellen Rhythmus, und wurde am Ende belohnt. Mit gesamt 391 Ringen deklassierte sie ihren Gegner um 15 Ringe und holte den ersten Punkt nach Staudheim.

Auf den Plätzen 4 und 5 kämpften die Geschwister Martina und Stefan Lindel um die Punkte. Martina gelang es die Devise „gegnerorientiert“ umzusetzen. Sie holte sich mühevoll mit 372 zu 365 den 2. Punkt für Staudheim. Stefan dagegen wurde für seine Mühen nicht belohnt. Mit 385 zu 383 musste er seinen Punkt in München lassen.

Somit war die Niederlage besiegelt; 2:3.

Nachmittags standen nun die Singoldschützen als Gegner am Stand.

Jürgen auf Platz 1 steigerte sich auf 386 Ringe. Mit seinen Serien von 97-95-98-96 war er allerdings nicht ganz zufrieden. Kleinere Unachtsamkeiten verhinderten mehr. Gegen eine wiederum außergewöhnlich gut schießende Gegnerin mit 394 Ringen hatte er somit kein Glück.

Direkt hinter ihm steigerte sich auch Jessica im Nachmittagskampf. Ihr gelang ein Sprung von 3 Ringen auf gesamt 391 Ringe. Gegen diese recht souveräne Vorstellung hatte ihr Gegner in keiner seiner 4 Serien ein Chance und verlor mit 384 Ringen.

Sandra ging den Wettkampf wie den Kampf zuvor an. Doch diesmal war das Risiko das sie ging anscheinend ein klein bisschen zu hoch. In den ersten beiden Serien kam Sandra nur auf 96 Ringe. Nach Standauflösung und Besprechung mit dem Trainer fing sie sich aber wieder und beendete mit 99 und 98 Ringen ihren Wettkampf mit guten 389 Ringen. Ihr Gegner konnte in Serie 1 und 2 noch mithalten. Aber gegen nur 3 Fehlschüsse von Sandra in Serie 3 und 4 brachen am Ende die Nerven des Großaitingers. Er beendete mit 97 und 92 Ringen seine Partie. Punkt für Staudheim.

Nerven im Stechschuss

Stefan an Position 4 kämpfte wie die letzten Wochen mit Puls auf der Waffe. Puls sehen heißt, man steht eigentlich ruhig im Anschlag und sieht den Waffenlauf im Rhythmus des eigenen Pulses schwingen. Ursache unbekannt. Fazit: nervig.

Bis dato hatte er noch keine Lösung für das Problem und so zeigten sich auch seine Serien sehr schwankend. 94-97-98-95. Mit gesamt 384 Ringen ergatterte er aber ein Stechen mit seinem Kontrahenten Florian Drexel.

Martina an Platz 5 erholte sich vom Vormittagskampf. Sie schoss mit 381 Ringen ein Ergebnis auf dem man wieder aufbauen kann.

Auch sie holte gegen die 369 Ringe ihres Gegners ihren Einzelpunkt.

Nach Wettkampfende musste Partie 4 nochmals an den Stand um ihren Einzelpunkt untereinander auszumachen. Bei Stechschuss 1 konnten beide noch mit einer 10 aufwarten. Aber schon beim 2. Schuss setzte Stefan seinen Gegner mit einem extrem schnell ausgeführten Stechschuss unter Druck. Die Nerven lagen blank. Sein Gegner schoss eine 7 und Stefan gewinnt den Punkt für Staudheim.

Staudheim gewinnt somit 4:1.

Bericht um 1. Wettkampftag Bayernliga Saison 18/19

Winterlustschützen mit Derby zum Auftakt

Angespannte Wettkämpfe zum Start der Bayernliga-Saison

Endlich war’s wieder soweit! Die ersten Wettkämpfe der neuen Bayernligasaison fanden am Wochenende statt.

Die Winterlust-Schützen waren zu Gast bei „Donauperle“ Bergheim. Gemeinsam mit „Gemütlichkeit“ Mertingen und „Maria“ Steinbach weihten sie die neu erbauten Schießräume der Bergheimer ein. Im Neubau am Sportplatz stehen Bergheim nun auch 10 modernste elektronische Stände zur Verfügung.

Im 1. Kampf stand dann auch gleich das Derby für die Schützen aus Staudheim auf dem Programm.

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